Jurist und Autodidakt: Promi-Geburtstag vom 18. Mai 2019: Hark Bohm

Mit Fug und Recht darf man Hark Bohm als einen der etabliertesten und bis heute einflussreichsten Filmemacher Deutschlands bezeichnen. Als Autor und Regisseur schuf er etwa nicht nur bereits 1976 das Jugendabenteuer «Nordsee ist Mordsee», das zum Kult-Erlebnis einer ganzen Generation von Schülern geriet. Bohm war zudem Mitbegründer des Filmverlags der Autoren in München (1971), des Hamburger Filmbüros und des Filmfests Hamburg (beide 1979) sowie des Studiengangs Film an der Universität der Hansestadt. Nicht zuletzt wurde er als Hochschullehrer zum Mentor von Regisseur Fatih Akin (45, «Soul Kitchen»), mit dem…

Elf Jahre im Wachkoma: Der lange Streit um Leben und Tod von Vincent Lambert hat eine Ende gefunden

Wird der Tod als Erlösung zu Vincent Lambert kommen oder als Schrecken? Diese Frage wird niemand mit Gewissheit beantworten können – am wenigsten er selbst. Denn Lambert, 42, hat bei einem Motorradunfall 2008 schwere Kopfverletzungen erlitten. Er liegt seither querschnittsgelähmt in einer Art Wachkoma, die Ärzte bezeichnen seinen Zustand als vegetativ. Sie attestieren ihrem Patienten minimales Bewusstsein. Lamberts Augen reagieren reflexartig auf Lärm, bleiben aber meist ausdruckslos. Er kann nicht sprechen, aber er kann weinen. Sein Körper spürt Schmerzen. Ernährt wird er über einen Schlauch. Die Mediziner schließen laut einem “Spiegel”-Bericht aus, dass sich Lamberts…

Unfallbericht: Experte: Teslas «Autopilot» war bei Todescrash eingeschaltet

Ein erster Unfallbericht zu einem tödlichen Tesla-Crash im März wirft neue Fragen zum Assistenzsystem «Autopilot» auf. Der Fall hatte für besondere Aufmerksamkeit gesorgt, weil sich die Umstände aus einem tödlichen Zusammenstoß vor drei Jahren wiederholten: Der Tesla raste unter einen Lastwagen-Anhänger, der die Straße querte. Die Ermittlungsbehörde NTSB hielt in ihrem vorläufigen Bericht zu dem Crash in Florida am 1. März fest, dass der Fahrer die «Autopilot»-Software zehn Sekunden vor dem Unfall eingeschaltet hatte. In den letzten acht Sekunden vor dem Zusammenstoß seien keine Handbewegungen auf dem Lenkrad registriert worden.…

Pilotstrecke: Neue Initiative für abhörsicheres Quanteninformationsnetz

Das Forschungsministerium will die Entwicklung der Quantentechnologie für eine künftige sichere Datenkommunikation in Deutschland und Europa voranbringen. In einem ersten Schritt soll die Technologie erforscht und auf einer Pilotstrecke zwischen zwei Behörden erprobt werden. Für das Projekt «QuNET» sollen dafür in einem ersten Schritt 165 Millionen Euro über sieben Jahre hinweg bereit gestellt werden, kündigte Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) in Berlin an. Die Fraunhofer Gesellschaft will dabei zusammen mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt die Basis für ein erstes Netz zur Quantenkommunikation entwickeln. Vertrauenswürdige Kommunikation…

Globales Zentrum für Datenschutz in München eröffnet

Eröffnung des Google Safety Engineering Center (GSEC) in München (Bild: Markus Mielek / Google) Google hat im Rahmen eines europäischen Pressetages in München offiziell das Google Safety Engineering Center (GSEC) eröffnet. Dort arbeiten Datenschutz-Experten kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Tools rund um Sicherheit und Privatsphäre. Google baut seine Aktivitäten im Bereich Datenschutz und Privacy weiter aus und möchte bis Jahresende die Zahl der Datenschutz-Engineering-Experten allein in München auf über 200 Mitarbeiter verdoppeln. Dazu wurde in der bayerischen Landeshauptstadt am 14.5.2019 offiziell das Google Safety Engineering Center (GSEC) eröffnet. Dabei geht…

Intel bestätigt Sicherheitslücken in CPUs

Intel bestätigt vier von Meltdown inspirierte Angriffsmöglichkeiten auf CPUs. Die haben größtenteils mittelschwere Security-Auswirkungen. Programmschnipsel und Microcode Updates sollen die als MDS, Zombieload, RIDL oder Fallout bezeichneten Probleme eindämmen. Mit Meltdown haben Sicherheitsforscher Anfang 2018 offenbar die Büchse der Pandora geöffnet – oder eine „völlig neue Gattung von […] Angriffen“ inspiriert, wie es im jetzt veröffentlichten Paper „ZombieLoad: Cross-Privilege-Boundary Data Sampling“ (PDF) heißt. Verfasst wurde das Dokument von Experten der Universität Graz, dem Worcester Polytechnic Institute, der Katholischen Universität Leuven sowie dem Security-Unternehmen Cyberus Technology. Neben dem darin beschriebenem Ansatz…

So schützen sich Unternehmen vor Cryptojacking

Cryptojacking ist immer noch ein lukratives Geschäft für Cyberkriminelle. Hierbei kapern Angreifer fremde IT-Ressourcen, um auf Kosten der Opfer unbemerkt Crypto-Währungen wie Monero oder Bitcoin zu schürfen. Jede neue Währungseinheit basiert dabei auf dem Lösen eines komplexen mathematischen Problems, das enorme Rechenleistung in Anspruch nimmt. Für Unternehmen haben Cryptojacking-Angriffe nicht nur erhöhte Stromkosten, sondern auch mögliche IT-Ausfallzeiten, Hardware-Ausfälle und Produktivitätsverluste zur Folge. Dabei kann die Gefahr nicht nur von externen Angreifern, sondern auch von böswilligen Insidern ausgehen. Problemfeld Kryptowährungen 05.10.18 – Security-Verantwortliche müssen sich beinahe täglich mit immer neuen Herausforderungen…

Donald Trumps Sicherheitsberater: John Bolton: Wer ist der Mann, der den Showdown mit dem Iran sucht?

Im Juni 1987, John Robert Bolton war 38 Jahre alt, fand sein Name erstmals Erwähnung in einem größeren Medium. Der Zusammenhang war unerfreulich: Bolton assistierte damals US-Justizminister Edwin Meese, der in einem Korruptionsskandal verwickelt war. Als guter Untergebener versuchte er, seinen Chef zu verteidigen, was der britische “Economist” so beschrieb: “Herr Bolton nahm sein Thema mit so viel Elan in Angriff, dass selbst das Weiße Haus seine Bemerkungen als ‘unangemessen’ empfand.” Jetzt, mehr als 30 Jahre und eine Reihe einflussreicher Posten später, verfolgt John Bolton wieder ein Thema mit so viel…

“Lieber tot als aussagen”: Chelsea Manning wieder in Haft

Freitag, 17. Mai 2019 Chelsea Manning spielte Wikileaks im Jahr 2010 geheime Militärdokumente zu. Dafür saß sie bereits sieben Jahre in Haft. (Foto: REUTERS) Chelsea Manning soll der US-Justiz helfen, Wikileaks-Gründer Julian Assange hinter Gitter zu bringen. Doch die Whistleblowerin weigert sich – und muss dafür nun wieder selbst ins Gefängnis. Die frühere Wikileaks-Informantin Chelsea Manning sitzt wieder hinter Gittern. Sie sei am Donnerstag (Ortszeit) nach einer verweigerten Aussage in einer Anhörung zu Wikileaks wegen Missachtung des Gerichts erneut in Beugehaft genommen worden, melden US-Medien. Zusätzlich drohte ihr der Richter…